Veranstaltungen 2017

50 Jahre Jubiläumsfeierlichkeiten

In diesem Jahr blickt die Reservistengemeinschaft Wetterau auf 50 Jahre bewegter Geschichte seit Gründung zurück. Dazu wird am Samstag, den 23. September 2017 ab 19:00 Uhr in Cesar’s Grillhaus, Faulweide 1, 61231 Bad Nauheim Schwalheim (Mehrzweckhalle) zum Kameradschaftsabend geladen. Am Sonntag, den 24. September 2017 ab 10 Uhr, präsentiert sich die Reservistenkameradschaft im Rahmen der 1200 Jahrfeier Schwalheim auf dem Biwakplatz mit Minenkunde, historischen Militärfahrzeugen sowie befreundeten Vereinen und Organisationen.

Veranstaltungen 2016

Gegen das Vergessen – RK Wetterau begeht Volkstrauertrag

Traditionell fand eine der deutschlandweit ausgerichteten Gedenkfeiern zum Volkstrauertrag am 13. November 2016 auf dem Friedhof Schwalheim unter Beteiligung der Reservistenkameradschaft Wetterau statt. Die Ehrenabteilung legte zum Gedenken am Ehrenmal einen Kranz nieder. Der Volkstrauertag ist eine wichtige Gelegenheit, sich intensiv an die Millionen Kinder, Frauen und Männer zu erinnern, die als Kriegsopfer fliehen mussten, vertrieben wurden und dabei ihr Leben verloren. Gerade in den heutigen Tagen ist das Thema 'Flucht und Vertreibung' aktueller als je zuvor ist: es darf nicht vergessen werden, dass in vergangenen und aktuellen Kriegen nicht nur Soldaten, sondern auch immer mehr Zivilisten sterben. Der Gedenktag soll ein Mahnmal gegen Gewaltherrschaft sein und gleichzeitig ein hoffnungsvolles Zeichen der Versöhnung und Völkerverständigung. Vom Magistrat der Stadt Bad Nauheim war Stadtrat Christian Weiße vertreten, ebenfalls Ortsvorsteher Klaus Englert. Pfarrer David Jochem Rühl vertrat die Katholische Pfarrgemeinde Schwalheim. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bläserensemble der Wettertaler Blasmusik Oppershofen und der Gesangverein 1842 Schwalheim e.V.

Veranstaltungen 2015

Jahresabschluss-Schießen

Am 12.12.2015 fand in den Räumen der Schützengesellschaft Friedrichsdorf 1898 e.V. das traditionelle Jahresabschluß-Schießen der RAG Limes statt. Unter der Leitung des RAG Vorsitzenden mussten die anwesenden Teilnehmer ihr Können mit der Kurzwaffe (Pistole HK USP, Kaliber 9mm Para und Walther P1, Kaliber 22 long rifle) sowie mit der Langwaffe unter Beweis stellen. Nach dem offiziellen Wertungsschießen mit je 5 Schuss (10er Ringscheibe) hatten alle Anwesenden noch ausreichend Gelegenheit zum persönlichen Training. Nach Auswertung der Ergebnisse folgte die Siegerehrung mit Übergabe der Auszeichnungen.

Gedenkfeier und Geleitworte zum Volkstrauertag

Am 15. November fand die Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2015 auf dem Friedhof Schwalheim traditionell unter Beteiligung der RK Wetterau statt. Die Ehrenabteilung legte zum Gedenken am Ehrenmal einen Kranz nieder. Vom Magistrat der Stadt Bad Nauheim war Stadtrat Christian Weiße vertreten, ebenfalls Ortsvorsteher Klaus Englert. Kaplan David Christopher Schroth vertrat die Katholische Pfarrgemeinde St. Bonifatius Bad Nauheim. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bläserensemble der Wettertaler Blasmusik Oppershofen und der Gesangverein 1842 Schwalheim e.V. Geleitworte zum Volkstrauertag von Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.: "Am Volkstrauertag, wenn in Deutschland die Fahnen auf Halbmast wehen, gedenken wir der deutschen Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Wir begehen in diesem Jahr einen bedeutenden Jahrestag, das Ende des Zweiten Weltkrieges vor siebzig Jahren. [...] Sind wir also, wenn wir der Kriegstoten des 20. Jahrhunderts gedenken, in einer weit zurückliegenden Vergangenheit, die uns ohne Berührungspunkte zum Hier und Jetzt nicht mehr ängstigen muss? Die Schreckensbilder in den Abendnachrichten machen rasch deutlich, dass die Welt auch heute nicht vom Frieden regiert wird und Menschen nach wie vor unter Hunger, Krieg und Verfolgung leiden. [...] Um die Fehler von gestern heute und in der Zukunft nicht wieder zu machen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte. Indem wir die Toten und die Orte des Schreckens nicht vergessen, wird ein unerlässlicher Beitrag zum Frieden und zur Demokratie in der Gegenwart geleistet. [...] Die Notwendigkeit, der Toten zu gedenken und die Deutungshoheit über Kriegsgräber nicht der Beliebigkeit anheimfallen zu lassen, wird in Anbetracht der Feinde unserer Demokratie erneut deutlich. [...] Die Kriegsgräber von Millionen Toten mahnen die Lebenden und sind deshalb bedeutender Teil unserer europäischen Identität. Auch deshalb dürfen wir sie nicht radikalen Europagegnern, Extremisten und Nationalisten überlassen. [...] Mit dem Sieg von Freiheit und Demokratie in den weitgehend friedlichen Umbrüchen vor 25 Jahren begann ein neues Zeitalter für Europa. Indem wir an diejenigen erinnern, denen diese universellen Werte nicht zuteilwurden, unterstreichen wir ihre Bedeutung als ein hohes und schützenswertes Gut. Hierin sehe ich eine unserer vordringlichsten Aufgaben, nicht nur am Volkstrauertag.