Gedanken unseres Kreisvorsitzenden zum Jahresende

Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Kameradinnen und Kameraden,
geschätzte Förderinnen und Förderer,

am Ende des Jahres 2014 bleibt festzustellen, dass sich die Kreisgruppe Oberhessen nicht nur wacker geschlagen hat, sondern dass wir auch viel bewegen konnten. Wir haben es geschafft, in diesen sicherlich nicht leichten Zeiten, unsere Mitgliederzahl zu halten und die Kreisgruppe sogar um eine neue Kameradschaft zu erweitern.

Dafür gilt allen Mitgliedern, den ehrenamtlichen Funktionären, den Förderinnen und Förderern sowie den Familienangehörigen unser aufrichtiger Dank.

Uns als Kreisvorstand ist durchaus bewusst, dass ein starkes Engagement im Ehrenamt viel Zeit Ihres Privatlebens beansprucht. Umso höher ist die Einsatzbereitschaft vieler unserer Mitglieder zu bewerten, die sich in vielen regionalen aber auch überregionalen Veranstaltungen einbringen, dort unsere Kreisgruppe würdig vertreten, aktiv repräsentieren und gerade im Schießsport Wettbewerbe gewinnen.

Das Jahr war mit einem hochwertigen sicherheitspolitischen Vortag zum Thema MALI, diversen Schulschießen und einem sehr gut besuchten Kreispokalschießen interessant gestaltet.

Besonders möchte ich die Sanitätsausbildung der Kreisgruppe erwähnen, die durch einen kompetenten und engagierten Ausbilderpool in nahezu einzigartiger Weise in unserer Kreisgruppe durchgeführt wird.

Wir kamen aber auch unserer Rolle als Mittler und Ansprechpartner in der Bevölkerung durch unzählige und gelungene Auftritte in der Öffentlichkeit nach. Vom Marienmarkt in Linden bis zur Feier anlässlich des Tages der Reservisten am 03.10. in Lautertal-Engelrod konnten wir zahlreiche Besucher und Gäste über unsere Tätigkeiten informieren, sie für unser Thema Reserve interessieren und viele von ihnen als neue Mitglieder gewinnen.

Unser neuer Organisationsleiter Klaus Merklinger hat sich schnell und gut in die neue Tätigkeit eingefunden. Er versteht es, unsere Mitglieder mitzunehmen und zu motivieren. Mit neuen Ansätzen und Ideen, aber auch mit einer hohen Präsenz in der Fläche zeigt er ein gutes Gespür für die Themen unserer Kreisgruppe und geht diese zukunftsorientiert an. Auch die Zusammenarbeit mit dem für uns zuständigen Feldwebel für Reservistenarbeit, Stabsfeldwebel Armin Schönauer, konnte durch die Verlegung der Geschäftsstelle nach Stadtallendorf ausgebaut, intensiviert und erfolgreicher gestaltet werden, als dies bisher der Fall war.

Dies, meine geschätzten Mitglieder, gilt es in 2015 weiter und stetig auszubauen. Dazu brauchen wir als Kreisvorstand vor allem Sie, unsere Kameradschaftsvorsitzenden und alle unsere Mitglieder und ehrenamtlichen Delegierte / Beauftragten in den Untergliederungen.

Seit Aussetzung der Wehrpflicht buhlen wir mit zahlreichen anderen Institutionen um neue Mitglieder. Dies ist ein umkämpfter Markt, denn hier geht es um die Freizeit von Menschen, die aufgrund der demographischen Entwicklung eher weniger und beschränkter geworden ist. Doch dabei dürfen wir unsere entscheidenden Vorteile, unser Alleinstellungsmerkmale und unser bestes Argument nicht vergessen; "Kameradschaft" und ein gemeinsames Interesse, etwas für unser Land zu tun. Und dies in und mit Ausbildungsvorhaben, die man nur im Verband der Reservisten und damit auch in unserer Kreisgruppe findet.

Daneben gilt natürlich auch der Schießsport in den Reservistenarbeitsgemeinschaften, aber auch die sicherheitspolitische Arbeit zu den besonderen Aktivitäten im Verband.

Ich darf Sie also auffordern, sich weiterhin mit Engagement und Hingabe den zahlreichen Aktivitäten der Kreisgruppe anzuschließen, zahlreich an den dienstlichen und Verbandsveranstaltungen teilzunehmen und wann immer möglich aus Überzeugung für die Mitgliedschaft in unserer Kreisgruppe zu werben.

Im Namen des Kreisvorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gutes und erfolgreiches , vor allem aber auch gesundes neues Jahr 2015.

Ihr/ Euer
Achim Höll
Stabsfeldwebel d.R.
Kreisvorsitzender Oberhessen