Aufruf zur Unterstützung gegen Ebola

Der Präsident bittet um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika...

Liebe Kameradinnen und Kameraden, sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Unterstützung ist gefragt! Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika sind unsere Soldatinnen und Soldaten und die zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr aufgefordert freiwillig in den Krisengebieten zu helfen. Auch Sie, liebe Reservistinnen und Reservisten, sind aufgerufen zu unterstützen. Alle unter Ihnen, die über qualifizierte sanitätsdienstliche Kenntnisse verfügen - sei es als Mediziner, Rettungssanitäter oder Pflegekraft - können ihren aktiven Kameraden zur Seite stehen. Ihre besonderen zivilen Qualifikationen und Kenntnisse der Bundeswehrstrukturen sind jetzt gefragt.

Jeder von Ihnen, der im Kampf gegen die Seuche helfen kann, ist aufgerufen, der Bundeswehr in ihrem Vorhaben zu helfen. Die Reserve ist gefordert!

Denn Sie tragen ein ungeheuer großes Potential an Fachwissen, das jetzt angesichts des Ausmaßes dieser Katastrophe genutzt werden muss. Gesucht werden qualifizierte Unterstützer, die kurzfristig für den freiwilligen Einsatz im Krisengebiet bereit sind.

Medizinisches Fachpersonal, aber auch Techniker und Logistiker zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, können sich an die bei der Bundeswehr eingerichtete „Task Force Ebola“ wenden:

KSanitätsdienst der Bundeswehr VII.2.3
KdoSanDstBwvii23EinsAusw@bundeswehr.org
Telefon: 0261 8962-7231

Zum Hintergrund:

In einem Tagesbefehl hatte Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen Soldatinnen, Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr zur freiwilligen Unterstützung in den betroffenen Gebieten aufgerufen. Ein Krisenstab im Auswärtigen Amt bereitet mit engen Verbündeten die Einrichtung einer Luftbrücke zum Transport von Hilfsgütern vor, außerdem soll gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz eine mobile Krankenstation zur Versorgung von rund 300 Erkrankten aufgebaut werden.

50 davon wird die Bundeswehr stellen. Für jedes Bett werde ein Personalaufgebot von mindestens zwei Mitarbeitern benötigt, hatte die Ministerin im Interview mit dem Morgenmagazin erklärt.

Sie kündigte für den Freiwilligeneinsatz klare und sichere Rahmenbedingungen an.

Die Bundeswehr zählt auf unsere Unterstützung!

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Ihr
Roderich Kiesewetter